Proof und Druckfarben

Der Unterschied zwischen Ausdruck und professionellem Druckerzeugnis:

Vor der Abgabe der Druckdaten an die Druckerei empfiehlt sich die Erstellung eines Proofs. Ein Proof ist ein farbverbindlicher Ausdruck, der dem Drucker als farblicher Anhaltspunkt gegeben wird, um den Druckprozess zu Gunsten der gewünschten Farben zu beeinflussen, bzw. damit Sie sich vorab ein Bild von den tatsächlichen Druckfarben (CMYK) machen können. Im Gegensatz zu Sonderfarben, unterscheidet sich die Darstellung von CMYK-Farben je nach Druck.

Tipp: Farbausdrucke aus Tintenstrahler oder Laserdrucker entsprechen NICHT den Farben beim Druck. Ebenso zeigen die (RGB-)Farben in der Darstellung am Monitor nur annähernde Werte und weichen sogar von Monitor zu Monitor voneinander ab. Deshalb Zeit einplanen und unbedingt (besonders bei Fotos und Produktabbildungen mit bestimmten Farben) rechtzeitig proofen. Denn es kann sein, dass das Bildmaterial angepasst und überarbeitet werden muss!

 
DIN-Formate für Druck und Papier

Posterformate

DIN A0 = 841 x 1189 mm
DIN A1 = 594 x 841 mm
DIN A2 = 420 x 594 mm
DIN A3 = 297 x 420 mm

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Formatübersicht für Versand und Verpackung

Formate für Briefumschläge:

DIN C6 = 162 x 114 mm => für DIN A4 2x oder DIN A5 1x gefaltet
DIN lang = 220 x 110 mm => für DIN A4 2x gefaltet
Kompaktbrief
= 235 x 125 mm (kein DIN-Format)

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Gängige Datei-Formate für den Druck

JPEG (.jpg)
Jpeg ist leider nicht gleich Jpeg. Mal abgesehen von der Auflösung kann beim Abspeichern die Qualität entsprechend dem Einsatzzweck geändert werden (Komprimierung). Für den Druck muss die maximale Qualität eingestellt sein, für eine Ansicht im Internet oder nur zur Information per E-Mail reicht kleine bis mittlere Qualität vollkommen aus.
ACHTUNG: Ist ein Bild erst mal in geringer Qualität abgespeichert, kann die Qualität durch erneutes Speichern mit max. Qualität nicht mehr hergestellt werden (immer Kopien machen)! Desweiteren verursacht mehrfaches Abspeichern als JPEG einen Qualitätsverlust!
TIPP: Je höher die Qualität, desto größer die Datei und umgekehrt!

TIFF (.tif)

Das klassische Bildformat für Bildbearbeitung und Layout. Das Tiff-Format kann ebenfalls komprimiert werden (LZW) ist aber immer größer als ein Jpeg und somit auch ein für den Druck geeignetes Format.

EPS (.eps)
Ebenfalls ein für den Druck geeignetes Bildformat. Der Vorteil liegt u.a. im Freistellen von Elementen, die dann im Layoutprogramm auf einen z.B. farbigen Hintergrund gesetzt werden können. Man hat keinen hässlichen weißen Kasten um das Motiv, sondern es steht "frei"! Das klassische Format für Logodaten!
TIPP: Handelt es sich um ein generisches EPS ermöglicht diese Datei trotz geringer Datengröße ein z. B. ein Logo auch bei riesigen Formaten in sehr guter Qualität abzudrucken.

PDF (.pdf)

Ebenso wie bei einem Jpeg kann beim PDF die Qualität variieren. PDFs haben, wurden sie richtig angelegt, eine sehr gute Qualität und können sowohl für den Druck, als auch für Bildschirmansichten verwendet werden.
In diesem Format verschicken wir die Korrekturen, da es eine gute Qualität bei kleinster Dateigröße ermöglicht. Zum Ansehen der PDFs benötigen Sie den “Adobe Reader”.